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Bewerbungstipps

 

 

Sich richtig zu bewerben ist keine leichte Aufgabe. Eine Bewerbung für einen Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erfordert viel Zeit und Engagement. Aber, wer sich bemüht, wird sicher auch Erfolge erzielen. Also, startest Du Dein "Bewerbungsprojekt" oder bist Du "auf dem Weg zum Ausbildungsplatz" schon dabei ?

 

[1] Wie bewerbe ich mich am Besten ?

[2] Schriftliche Bewerbung

[3] Online-/ Email-Bewerbung

[4] Testverfahren/ "Assessment-Center"/ Einstellungsgespräche

[5] Was tun, wenn die Bewerbungen erfolglos bleiben ?

 

 

 

 

Wie bewerbe ich mich am Besten ?




Deinen Schulabschluss hast Du (bald) in der Tasche ? Oder, Deine berufsvorbereitenden Aktivitäten, wie Berufsvorbereitungsjahre, Praktika, etc. gehen dem Ende zu ?

Du überlegst nun bestimmt, wie es weitergehen soll. Dabei kommst Du sicher zum Thema „Bewerben“. Sich für Praktikums- Ausbildungs- oder Arbeitsstellen zu bewerben setzt voraus, dass Du weißt, was Du willst. Dein ZIEL bzw. Dein ZIELBERUF sollte Dir klar sein. Außerdem sollten Deine Bewerbungsunterlagen gut vorbereitet sein, damit Du Dich schnell und problemlos bewerben kannst. Denn schließlich sollen Betriebe von Deinen Unterlagen und natürlich von Dir als Person, positiv überrascht sein und auf Dich aufmerksam werden. Wie ein "Schlüssel zum Schloss", solltest Du zum Stellenangebot passen. Hierbei gilt es auch, "besser als die anderen Schlüssel" zu sein.

 

 

Bei einer guten Bewerbung sollten gewisse Grundregeln beachtet werden. Im folgenden Text findest Du einige Tipps und Regeln hierzu.


 


 

Schriftliche Bewerbung



Gutes Skript der deutschen Post zum Thema "Bewerbung" (12 Seiten).

Alternativ kannst Du natürlich auch die Schülerpool-Vorlagen verwenden.

 





Online-/ Email-Bewerbung





Online-Bewerbungen sind im Vergleich zu einer Bewerbung per Mappe -die mit Druckkosten, Papierkosten, Bild, Verpackung und Porto sicher 5-10 Euro kostet- nahezu kostenlos. Es macht deshalb Sinn, eine Online-Bewerbung zu erstellen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Du Deine kompletten Unterlagen immer per Email abrufen kannst, wo auch immer Du bist. Richte doch in Deinem Email-Account einfach einen Ordner ein, den Du BEWERBUNGEN nennst. (Info: Du kannst auch eine Email an Deine eigene Mailadresse senden und sie dann in Deinen Ordner BEWERBUNGEN abspeichern. Die Unterlagen sind somit überall „griffbereit“ und Du kannst Deine Bewerbungsmail vor dem Versenden an den Betrieb testen, indem Du Sie an Dich selber schickst).

Wie erstellt man eine Email-Bewerbung ?

Es gibt Bewerber, die sich gut mit Webseiten-Programmierung auskennen und sich eine Bewerbungshomepage programmieren. Dort hinterlegen Sie auch Bewerbungsinhalte, wie Ihren Lebenslauf etc.. Das kann aber nicht jeder, aber Du kennst Dich sicher mit Email aus und „online“ heißt auch, sich über das Internet mit dem Dienst „Email“ zu bewerben.

Konkret heißt das: Erstelle einen freundlichen Email-Text, häng´ Deine Bewerbungsunterlagen daran und versende die Email an Deine Kontaktperson im Bewerbungsbetrieb. Hierbei solltest Du beachten:

Deine Unterlagen sollten möglichst in einer Datei ankommen. Wenn Du die Seiten alle einzeln versendest, dauert das einem Personalbeauftragten/ Ausbilder im Bewerbungsbetrieb viel zu lange beim Öffnen und vielleicht macht er Deinen Email-Anhang deshalb nicht auf. Das wäre schlimm, oder ? Deshalb solltest Du Deine Bewerbung (z.B. Deckblatt mit Bild, Anschreiben, Lebenslauf, gescannte oder fotografierte und eingefügte Zeugnisse, sowie Bescheinigungen) zunächst in einer Word Datei anlegen. (Info: Hast Du kein Word auf Deinem Computer kannst Du Dir kostenlos OpenOffice installieren. Ein Programmpaket, das Dir Office-Programme kostenlos bietet und einwandfrei funktioniert). Im Anschluss erstellst Du aus der Word-Datei eine PDF-Datei. Warum das fragst Du jetzt sicher ! Der Grund ist einfach: Word-Dokumente sehen auf verschiedenen Computern nicht immer gleich aus, denn Schriften wie die Arial, Time New Roman, etc. können auf Deinem Computer schmaler dargestellt sein, als auf dem Computerbildschirm im Bewerbungsbetrieb. Dadurch kann sich Dein ganzes Layout verändern („es kann sich alles verrücken“), wenn die Word-Datei auf einem anderen Rechner geöffnet wird. Das passiert nicht, wenn Du ein PDF-Format erstellst, denn PDF „bettet“ Bilder, und die Form/ Größe Deiner Schrift, genau so in die Datei ein, wie Du es auf Deinem Monitor siehst. Diese Datei sieht dann auf allen anderen Computern gleich aus. Mit PDF musst Du also keine Angst haben, das sich das schicke Layout Deiner Word-Bewerbung „verrückt“.


Wie wird ein PDF erstellt ?

Neuere Word-Programme (Word ist ein Teil des Microsoft-Office-Pakets. Du kennst sicher auch andere Teile, wie Powerpoint, Excel, Access, Internet-Explorer) können über das Menü Datei-Drucken ein PDF erstellen. Hierzu druckt Du nicht „auf den Drucker … und auf Papier“ , sondern digital „in ein PDF-Format“. Du musst Deinem Computer nur sagen, in welchem Ordner er das erstellte PDF speichern soll. Das PDF hängst Du dann an Deine Email, versendest alles und fertig ist die Bewerbung per Email ! Hier ein Beispiel, wie eine Email-Bewerbung für einen Ausbildungsplatz aussehen kann. Zunächst der eMail-Text:

 

 

.................................................

Von: Uwe.Mueller@gmx.de
An: Beispiel@musterfirma.de
Betreff: Bewerbung Uwe Müller -
Ausbildungsstelle zum Kaufmann im Einzelhandel

Email-Text:
 

Sehr geehrter Herr Beispiel,

mit sehr großem Interesse habe ich Ihr Stellenangebot auf der Internetseite der Handelskammer gelesen. Mein Ziel ist es, eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel zu beginnen, deshalb bewerbe ich mich hiermit um den angebotenen Ausbildungsplatz mit Beginn 1.08.2008 in Ihrem Betrieb.

Ich würde mich freuen, wenn Ihnen die anliegenden Bewerbungsunterlagen gefallen und Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Gerne stehe ich Ihnen auch für einen Probearbeitstag oder ein Praktikum zur Verfügung, damit Sie mich und meine Fähigkeiten kennen lernen können.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Müller

 

.................................................

 

 

Deine „PDF-Bewerbungsdatei“ kommt in den Anhang der Email. Unter dem Befehl „Datei hochladen“ oder „Anhang anfügen“ kannst Du Sie an Deine Email anhängen. Zum Testen, sende die eMail auch einmal an Deine eigene Mailadresse.

Kommt alles gut an und lässt sich der Anhang problemlos öffnen ?

Technik-Info: Wenn Du Deine Bilder/ Zeugnisse scannst, bitte nur als jpg-Datei und mit einer Auflösung von 75-100 dpi abspeichern, sonst wird das PDF zu groß. Du kannst Sie auch fotografieren. Achte beim Fotografieren mit der Digitalkamera aber auf „gutes Licht“ und schneide dunkle Ränder weg. Vielleicht hast Du in Deinem Bildbearbeitungsprogramm auch noch einen Befehl wie „Autokorrektur oder Autokontrast“ mit dem Du die Farben des Bildes automatisch optimierst. Achte am Schluss darauf, dass Dein PDF max. 5 MB groß ist, da manchmal zu große Emails nicht zugestellt werden.

 

 




 

Testverfahren, Einstellungstests und "Assesment-Center"


Einstellungstests

Handwerksinnungen, Industrie-Verbände, aber auch in Service-Büros werden oft damit beauftragt, Einstellungstest durchzuführen und im Anschluss ein Zertifikat zu dem Test aus zu stellen. Dieses Zertifikat verlangen viele Firmen dann in der Bewerbungsmappe. Diese Prüfen Deiner Fähigkeiten durch einen Test ist für viele kleine Betriebe wichtig, da Sie selber kein aufwendiges Testverfahren durchführen, sondern nur ein Bewerbungsgespräch und oft auch ein zusätzliches Probearbeiten oder Praktikum verlangen, bevor Sie Dich einstellen. Sicher fragst Du Dich nun, ob das unbedingt sein muss -> Natürlich, denn in Deiner Bewerbungsmappe sollten möglichst viele positive Beurteilungen zu finden sein. Denn nur wer positiv auffällt, hat gute Chancen eingestellt zu werden.

Jetzt aber einige Tipps für Tests: Bei vielen Innungen und Verbanden kannst Du einfach anrufen und fragen, ob sie einen Test für Ihre Branche/ für die branchentypischen Ausbildungsberufe anbieten. Frage, ob Du einen Test. Ein Druck und Medienverband testet beispielsweise zu Medienberufen (Mediengestalter, Drucker ...) und eine Kfz-Innung logischerweise zu Kfz-Berufen (z.B. Kfz-Mechatroniker).

Viele Tests sind "breit" angelegt. Das heißt, sie testen Dein Wissen, das Du in der Schule erworben hast. Fragen aus dem Bereichen Mathematik, Physk, Deutsch, Erdkunde, Sozialkunde etc. können Inhalt sein. Oft werden Fragen aus dem Bereich des "Schulwissens" ergänzt durch Aufgaben, die Deine Wahrnehmung, Dein logisches Denken, Deine Schnelligkeit, etc. testen.

Hier nun ein kleiner "Übungstest" für Dich als Vorbereitung. Du hast für den Test genau 30 min Zeit. Viel Erfolg !


Ü B U N G S T E S T

Testaufgaben
Lösungsblatt für Lehrkräfte
Niveau: Sek I, Klassenstufe 8/9
Dauer: max. 2 h


"Assessment-Center"

Hierbei handelt sich um ein Personalauswahlverfahren zu dem meist mehrere Bewerber gleichzeitig eingeladen werden. Bei einem Assessment-Center, kurz AC genannt, werden den Bewerbern verschiedenen Aufgaben gestellt, die oftmals unter Zeitdruck und unter Beobachtung gelöst werden müssen. Bei einem AC werden verschiedene Kompetenzen getestet . Oft liegt der Schwerpunkt auf den so genannten "Soft-Skills" (Deine "weichen" Fähigkeiten) wie z. B. Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, soziales Verhalten etc.

Ein AC dauert häufig ein- oder mehrere Tage. Es gibt aber auch Kurzversionen die nur einen halben Tag dauern. Sie werden häufig von mittelgroßen oder großen Unternehmen oder Institutionen durchgeführt, da sie mit einem hohem Kosten- und Zeitaufwand verbunden sind.

Beliebte Übungen in Assessment-Testverfahren sind:

- Postkorb-Übung
- Gruppenaufgaben
- Rollenspiele
- Präsentationen mit der Gruppe/ Selbspräsentation
- Gruppendiskussion
- Interviews... die Unternehmen lassen sich oft spannende Aufgaben einfallen.

Hier ein kurzer AC-Ablauf bei dem es um eine Ausbildungsstelle zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel (Zielgruppe waren Realschüler und Abiturienten) in Hamburg ging: Ablaufbeschreibung.



Vorstellungsgespräche


Sollte Deine Bewerbung erfolgreich sein, erhälst Du eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Um in diesem Gespräch erfolgreich zu sein und sich gegenüber anderen Bewerbern durch zu setzen gilt: „Gute Vorbereitung schafft Sicherheit und Erfolg“. Es wird sehr viel darüber geschrieben, wie man sich in Vorstellungsgesprächen verhalten sollte. Wenn Du aber versuchst, alle Tipps, die Du einmal gelesen hast zu beachten, kommst Du gar nicht mehr zu dem eigentlichen Gespräch. Deshalb folgen nun einige Fragen und einfache Tipps für Deine Vorbereitung:


T y p i s c h eFragen in Vorstellungsgesprächen Übungsblatt (2 Seiten)

 

„ Deine Anreise“

Mach´ Dir einen Zettel auf dem Du den Termin und Deine Ansprechpartner notierst. Notiere oder druck Dir auch die Anfahrtsskizze aus. In Hamburg kannst Du hierfür den Stadtplan unter www.hamburg.de > Stadtplan nutzen oder www.hvv.de für Bus und Bahn. Versuche immer 15-30 min vor dem Termin in der Nähe der Firma zu sein. Falls Du sehr früh dort bist, kannst Du einen Kaffee in einem Bistro trinken, noch einmal „zur Ruhe kommen“ und vor dem Gespräch Deine Notizen nochmals durchgehen.

 

 

 

 

 



Was tun, wenn Du keine Erfolge hast ?






Du hast bisher keinen Ausbildungsplatz, keine Stelle, keine Perspektive gefunden und oft nur Absagen oder gar keine Antworten auf Bewerbungen erhalten. Obwohl es viele gute Angebote gibt, rennst Du wie gegen eine Wand ? Vielleicht können Dir folgende Aussagen helfen, Deine Motivation und Deine Chancen zu verbessern:



Was sind die Gründen für Deine Absagen bzw.
für keine Rückmeldung vom Betrieb ?


Hörst Du innerhalb von zwei Wochen nichts, ist es wichtig, nach zu telefonieren. Bei der hohen Anzahl an Bewerbern gerät in Firmen oft einiges durch einander und durch einen Anruf kannst Du wieder Aufmerksamkeit für Dich und Deine Bewerbungsmappe erzeugen.





-> Also, nachtelefonieren nicht vergessen ! Wenn Du im Betrieb anrufst, kannst Du Dich ja auf ein vorheriges Telefonat beziehen oder Du fragst einfach nach „ … ob Deine Unterlagen gut angekommen sind und wie der aktuelle Stand des Bewerbungsverfahrens ist“.-> Bei Absagen: Frage auch im Betrieb nach, warum Du abgelehnt wurdest. Die Betriebe sind bei Nachfragen zwar nicht immer sehr freundlich, aber für Dich ist es wichtig zu wissen, was der Grund der Absage war. Denn, kennst Du den Grund nicht, machst Du den gleichen Fehler bei der nächsten Bewerbung wieder -> Nur Mut ! Einmal nachfragen

 


Hältst Du Kontakt mit der Arbeitsagentur oder anderen Stellen, die Dich unterstützen können ?

Die regionalen Arbeitsagenturen bieten Schülern und Jugendlichen Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz an. Bei der Berufsberatung gibt es auch einen Berater für Dich, der Dir Angebote zur Qualifizierung und Ausbildungsangebote machen kann. Es gibt auch viele Projekte, die junge Menschen bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche unterstützen und kostenlos Deine Bewerbungsunterlagen bei Betrieben präsentieren. Genial für Dich! -> Wichtig ist, dass Du Dich infomierst, Kontakte herstellst und natürlich guten Kontakt pflegst. Dies Aktivitäten nennst man übrigens „Networking“ (= Netzwerke/ Kontakte knüpfen). Denn nur wer bekannt ist, dem kann geholfen werden, oder ?

 


Hast Du Deine Bewerbungsunterlagen überprüft … überprüfen lassen und passen die Inhalte zum Angebot des Betriebes ?

Wichtig bei der Bewerbungsmappe ist der erste optische Eindruck und der Inhalt des Anschreibens. Das Anschreiben sollte klar machen, warum Du Dich für diesen Ausbildungsplatz/ Arbeitsplatz interessierst und was Du schon für Fähigkeiten und Erfahrungen mitbringst, die zum Berufsbereich passen. -> Idealerweise passen die Inhalte in Deinem Anschreiben ideal zum Stellenangebot des Betriebes (- zu den Inhalten/ zum Profil der ausgeschriebenen Stelle).



Suchst Du nach Alternativen ?

Im BERUFEnet der Agentur für Arbeit oder hier im Schülerpool findest Du Informationen zu allen anerkannten Ausbildungsberufen. Es gibt viele interessante Berufe, die Du sicher nicht alle kennst. -> Warum also auf einen Beruf beschränken? Deine Chancen steigen, wenn Du beispielweise 2 oder 3 Berufe auswählst, auf die Du Dich bewerben willst. Hier deshalb Infos zu anerkannten betrieblichen, schulischen und neuen Ausbildungsberufen, die AUSBILGUNGPLUS.de für Dich in verschieden Rubriken eingeteilt hat.

Ausbildungsberufe in alphabetischer Reihenfolge

Ausbildungsberufe in verschiedenen Branchen

Ausbildungsberufe nach Berufsfeldern !

Zweijährige Ausbildungsberufe
!

Neue Ausbildungsberufe
!

Häufige Ausbildungsberufe und mögliche Alternativen

Anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk
(hwk-hamburg.de, Stand: Mai 2007)

Anerkannte Ausbildungsberufe in Industrie, Handel und Dienstleistung
(www.hk24.de, Stand: Mai 2007)

 

 

 

Verbessere Deine Chancen trotz schlechter Schulnoten !

Wenn Dein Schulabschluss nicht so gut war, bleibt nur die Möglichkeit, Betriebe durch Deine praktischen Fähigkeiten zu überzeugen. Die Konkurrenz an Schülern mit höheren Schulabschlüssen, wie "gutem Real", Fachhochschulreife oder Abitur ist oft hoch. Deshalb ist es für Personen mit schlechten Schulnoten zunächst wichtig, einen „Fuß in die Betriebe“ zu bekommen.Über ein „Probearbeiten“ oder über ein Praktikum kannst Du zeigen, was in Dir steckt und „Deinen Fuß in Ausbildungsbetriebe“ setzen. Sicher strengst Du Dich im Betrieb dann richtig an und zeigst, was in Dir steckt. Durch Deine Motivation und Deinen Arbeitseinsatz kannst Du sicher einige Konkurrenten mit besseren Schulnoten hinter Dir lassen und den Betrieb von DIR überzeugen. Also, überlege genau, ob Du trotz schlechter Noten in der Bewerbung nach einem Ausbildungsplatz fragst oder Dich besser zunächst durch ein Praktikum bekannt und beliebt machst. Wer bekannt, beliebt ist und sich engagiert, wird bestimmt ein „heißer Kandidat für den Ausbildungsplatz“.

Also, fleißig sein "überall herumschwirren", sich bekannt machen und viel Networking (= Verbindungen und Kontakte herstellen) betreiben !

 

 


Niemals aufgeben und im "Untergrund verschwinden"



- Durchstarten ist angesagt !


Möglicherweise hat Deine Bewerbung nach Ablauf der Bewerbungsfrist oder nach dem Beginn des Ausbildungsjahres noch Erfolg, wenn Lehrstellen durch Absagen wieder frei werden. Denn in der Probezeit trennen sich Betriebe von neuen Auszubildenden oder auch umgekehrt. Stellen werden dadurch wieder frei. Außerdem kann auch knapp zwei Monate nach dem 1.08. noch eine Ausbildung angemeldet werden. Und viele Ausbildung können auch zum 1.02. starten. Also, Kontakte halten, vielleicht gibt es ja eine 2. Chance und schließlich „sieht man sich ja immer auch ein zweites Mal“.



 

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